Dienstag, 2. August 2016

AUGUST 2016 - das Foto des Monats



Guadeloupe

Den August widme ich den Palmen. Palmen sind für mich unwiderbringlich mit Urlaub verbunden. Da, wo Palmen sind, wartet das Meer, der Strand, die Sonne... der Urlaub, die Erholung! 

Natürlich kann man auch wunderbar Urlaub in den Bergen machen oder am See oder im Inland. Es muss nicht immer das Meer sein. Aber trotzdem ist für mich die Palme der Inbegriff von Urlaub.

Auf Guadeloupe haben wir einen Strand entdeckt, der fast mehr Palmen als Sand besaß. Ich war im Paradies. So viele tolle Schattenspender und vor allem auch sehr dankbare Fotomotive. Ob gerade Palmen, schiefe Palmen, hohe oder niedrige Palmen, alle sind einzigartig und alle sind es wert, sie zu fotografieren. Zumindest in meinen Augen.

Als ich meine bisher geposteten Fotos des Monats so betrachtet habe, ist mir aufgefallen, dass die Palmen bisher etwas zu kurz gekommen sind. Aber ich setze ja auf Abwechslung. Da kann ich mich ja nicht nur auf ein Fotomotiv einschießen. 

Also, August ist noch Sommer. Mal sehen, für welches Motiv ich mich im September entscheide...

JULI 2016 - das Foto des Monats



USA

Für das heutige Foto des Monats habe ich etwas tiefer in meine Fotokiste schauen müssen. Das Foto ist im Jahr 2012 entstanden, bei meiner Reise durch den Westen der USA.

Warum also gerade jetzt dieses Foto? Weil unser nächster Urlaub vor der Tür steht. Und dieses Jahr geht es mal wieder in die USA. Es geht zwar nicht in den Westen, sondern diesmal quer durch den Osten, aber trotzdem denke ich, wenn ich an die USA denke, oft an die Reise im Jahr 2012 zurück.

Der Westen der USA ist wirklich einzigartig. So viele Nationalparks, so viele Canyons, so viel Einsamkeit, so viel Weit und sooo viel Natur. Einfach wunderschön. Einfach vielfältig. Einfach atemberaubend. 

Das Foto des Monats zeigt das Monument Valley. Nicht der klassische Blick mit der geraden Straße im Vordergrund, den man aus dem Film "Forrest Gump" kennt, sondern ein Blick von der Seite, in der Abendsonne. So schimmern die Berge in einem besonders kräftigen Rot. 

Ich bin gespannt, welche Highlights uns im Osten dieses Landes erwarten. Aber ich bin mir sicher, das ein oder andere Foto von dieser Reise wird auf dieser Seite erscheinen.

Montag, 27. Juni 2016

JUNI 2016 - das Foto des Monats



Guadeloupe

Unser Guadeloupe-Urlaub ist zwar schon ein Jahr her, aber trotzdem denke ich noch immer gerne zurück. Eine Kollegin hat vor, die Insel Ende des Jahres zu besuchen und hat mich nach Insider-Tipps gefragt.

Grund genug, mal wieder die Fotodateien zu durchforsten, um sich besser zurückerinnern zu können. Und was fällt mir in die Hände? Ein Foto von einem Gefängnis. Es ist allerdings schon einige Zeit nicht mehr in Betrieb. Was ist das Kuriose an diesem Gefängnis? Die Natur holt es sich langsam aber sicher zurück. Ein großer Banyan-Tree kämpft sich mit seinem Wurzelwerk durch die Gemäuer und nimmt Besitz von Durchgängen, Wänden und Fenster. Ein bizarres Bild. 

Es ist doch erstaunlich, wie sich die Natur alles, aber auch wirklich alles nach und nach zurückholt, was der Mensch geschaffen hat.  

Dieser Ort steht in keinem Reiseführer, auch Ausschilderungen gibt es hierzu nicht. Wir haben lediglich die grobe Richtung gewusst und uns durchgefragt. Und dieser Aufwand hat sich auf alle Fälle gelohnt. Und ehrlich gesagt bin ich froh, dass hier kein Massentourismus herrscht. Wie schnell wäre der Effekt dahin, wenn überall Menschen wäre, gepflasterte Wege, Müll... 

Von daher poste ich hier zwar das Foto des Monats, um eure Neugier zu wecken, allerdings verrate ich nicht den Ort, an dem ihr dieses Fotomotiv findet.


Dienstag, 17. Mai 2016

MAI 2016 - das Foto des Monats



Berlin

Okay, ich gebe zu, vielleicht ist nicht auf den ersten Blick offensichtlich, dass dieses Foto in Berlin geschossen wurde. Wurde es aber.

Zugegeben, es gibt in Berlin sehr viele schöne Fotomotive, angefangen vom Reichstag, bis zum Alexanderplatz. Aber ich habe mich mal bewusst gegen ein "Standardmotiv" Berlin entschieden.

Und außerdem wollte ich schon lange mal ein Loblied auf den Mond singen.
Schließlich begleitet uns der Mond jeden Abend und zieht seine Kreis durch den nächtlichen Himmel. Mal ist er hell und leuchtend, mal eher blasser, mal prall und rund und mal nur eine Sichel. Aber irgendwie hat der Mond doch immer - egal in welcher Form und Größe - etwas Magisches. Findet ihr nicht? 

Er scheint immer so nah und ist doch weit entfernt... das Weltall.... sowieso ein Phänomen, was irgendwie schwer greifbar ist. 

Und da in Berlin gerade so wunderschön der Vollmond am Himmel hing, habe ich gleich mal meinen Super-Zoom ausprobiert. Einfach nur so. Und siehe da, man sieht den Mond in all seiner Pracht, mit allen Kratern und Schattierungen, die ihn so einzigartig machen. 

Genug erzählt über den Mond. Aber vielleicht bewirkt mein Blog-Post ja, dass ihr heute Abend mal bewusst an den Himmel schaut und aus der Ferne grüßt. 

Samstag, 9. April 2016

APRIL 2016 - das Foto des Monats



Martinique

Auch dieses Foto des Monats führt uns nach Martinique. 
Ich muss da nämlich mal auf ein ganz bestimmtes Motiv zu sprechen kommen: den Sonnenuntergang.

Ich finde, der Sonnenuntergang ist ein klassisches Urlaubsfoto. Ich fotografiere IMMER im Urlaub Sonnenuntergänge. Wieso ist das so?

Mich fasziniert das Farbenspiel, das beim Verschwinden der Sonne entsteht. Zuerst färbt sich der Himmel orange. Er wechselt die Farbe in Richtung rot, nimmt immer wieder andere Farbtöne an. Dann, wenn die Sonne am Horizont verschwunden ist, geht das Farbenspiel trotzdem noch weiter. Die Wolken werden von der Rest-Sonne angestrahlt, sie glühen am Himmel. Einfach ein wunderbares Schauspiel.

Auch mein Foto des Monats ist in solch einem magischen Moment entstanden. Die Segelschiffe "schlafen" im Hafen, während sich die Sonne den Weg Richtung Meer sucht, um darin zu versinken, wie es scheint. Der Himmel färbt sich gelb-orange, die Schiffe bilden einen starken Kontrast zu dem leuchtenden Himmel. Die Sonne, als roter Ball verschwindet langsam am Horizont.

Meiner Meinung nach werden Sonnenuntergänge nie langweilig. Jeder Abend bringt dank wechselndem Vordergrund und unterschiedlicher Wolkenformationen einen neuen Reiz, das sich dem Auge bietende Spektakel zu fotografieren. Verschwindet die Sonne hinter den Wolken? Versinkt sie im Meer? Versteckt sie sich hinter einem Berg? An jedem Ort der Welt kann der gleiche abendliche Ablauf vollkommen anders aussehen. Wenn das mal nicht Reiz genug ist...

MÄRZ 2016 - das Foto des Monats



Martinique

Schande über mein Haupt.... ich schreibe den Post zum Foto des Monats März erst im April... aber ich habe eine gute Ausrede, warum ich so spät dran bin. Mich hat es mal wieder ins Ausland verschlagen. So hatte ich 1. im März nicht so viel Zeit, einen Blog-Post zu schreiben und 2. habe ich gleich neue schöne Fotomotive im Gepäck.

Das Foto des Monats März führt und auf die schöne karibische Insel Martinique. In französischer Hand gehört dieses Archipel zu Frankreich und somit zur EU. Wie praktisch, man zahlt mit Euro! 

Im vergangenen Jahr erkundeten wir schon die Nachbarinsel Guadeloupe, ebenfalls eine Insel, die zu Frankreich gehört, drum waren wir auf den direkten Vergleich sehr gespannt. 

Martinique ist wie viele karibische Inseln vulkanischen Ursprungs. So teilt sich die Landfläche auch in mehrere Bereiche auf: der Norden ist geprägt durch den gigantischen Vulkan Mont Pele, der auch die Landschaft prägt. Rund um seine Hänge ist das Land fruchtbar und grün. Überall sieht man Bananenplantagen, Zuckerroherplantagen oder einfach nur Regenwald. Die Strände in dieser Gegend sind schwarz. Dagegen ist der Süden so, wie man sich die Karibik in seinen schönsten Träumen vorstelle: weiße Sandstrände, Kokospalmen und am Horizont kleine bunte Fischerbötchen. 
Der zweite Kontrast ergibt sich aus den beiden Weltmeeren, die hier aufeinandertreffen. Die Westküste grenzt an die karibische See, die Ostküste dagegen an den Atlantik. Türkisenes ruhiges Gewässter versus wilden und welligen Atlantik.

Ihr seht, auch wenn die Insel nicht sehr groß ist und man einfach von einem Ende der Insel zur anderen gelangt, so ist es hier keinesfalls langweilig. Aufgrund der Vielfältigkeit gleicht kein Ort dem anderen, kein Strand ist gleich und hinter jeder Kuppe oder hinter jeder Kurve kann es schon wieder ganz anders aussehen. Sehr reizvoll.

Genug des Lobliedes auf Martinique. In einem meiner nächsten Post kann ich sicherlich weiterschwärmen.

Kurz zum Foto an sich: ich habe mich für ein "klassisches" Urlaubsfoto entschieden, was wohl am besten die Karibik widerspiegelt. Sonnenuntergang, Meer, Palmen... Idylle pur! Mehr gibt es hierzu eigentlich auch gar nicht zu sagen. Es wirkt für sich!

Dienstag, 9. Februar 2016

FEBRUAR 2016 - das Foto des Monats



Ayers Rock

Und wieder führt uns ein Foto des Monats nach Australien. Mag dem ein oder anderen vielleicht langweilig erscheinen, aber ich denke, es ist für jeden ersichtlich, dass die ausgewählten Bilder so unterschiedlich sind, dass Langeweile nicht aufkommen kann.

Australien, das Land, der Kontinent, ist so vielschichtig, so groß und so abwechslungsreich, dass es jede Menge zu sehen gibt. Daher wird es immer mal wieder Eindrücke von meiner Reise geben, die ich mit euch teilen möchte.

Diesmal führt uns die Reise in das Herz Australiens, mitten ins Outback zu einem der größten Wahrzeichen des Landes: Ayers Rock, in der Sprache der Aboriginis auch Uluru genannt, ein heiliger Berg.

Von Alice Springs aus machten wir uns auf die 6-stündige Autobahn mitten ins Nichts. Flache Ebenen, wenig Bäume, die Erde rot. Und plötzlich taucht er auf, so als würde er nicht hierher gehören, Uluru. Die Aufnahme zeigt den Berg wohl so, wie man ihn am besten kennt. In seiner ganzen Pracht, im Abendlicht. 

Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, auch näher ranzufahren und waren erstaunt, wie zerklüftet er von Nahem ist, wie viele Spalten und Löcher ihn prägen, fast so, als wäre er zerfurcht von Maulwurfgängen oder sonstigem Getier. Aber all das ist entstanden durch Erosion über Jahre, Jahrhunderte. Wirklich sehr beeindruckend.

Und doch ist das, was mich am meisten fasziniert hat, auch wenn es absolut dem Klischee entspricht, der Sonnenuntergang am Uluru. Die untergehende Sonne strahlt den riesigen Felsen an und lässt ihn in unheimlich vielen Rottönen erstrahlen. Ein Farbenspiel für das Auge - und für die Kamera.

So, auch wenn ich noch ewig weitererzählen könnte, über unsere Erfahrungen im Outback, über unsere Nacht im Zelt im Outback unsere Fahrt von Darwin ins Innere des roten Kontinents und und und, so soll an dieser Stelle Schluss sein. 

Aber ich bin mir sicher, dass es bestimmt nicht die letzte Aufnahme aus diesem tollen Land gewesen ist.