Samstag, 2. August 2014

AUGUST 2014 - das Foto des Monats



Paris

In der heutigen Zeit kommt man dank TGV und ICE sehr rasch nach Paris. Von Saarbrücken aus braucht man knapp über eine Stunde und schon ist man im Herzen von Frankreichs Hauptstadt. 

Daher war es für mich dieses Jahr mal wieder soweit, Paris einen kleinen Besuch abzustatten, denn ich bin der Meinung: PARIS ist immer eine Reise wert! 

Und da ich sonst immer Tagesausflüge unternommen habe und dieses Jahr eine Übernachtung mit eingeplant war, habe ich es mir natürlich nicht entgehen lassen, das Wahrzeichen von Paris - den Eiffelturm - bei Nacht zu besuchen. 

In der Abenddämmerung ist dann dieses Foto entstanden. Der dunkelblaue Himmel (ich schwöre, das Foto ist unbearbeitet!!!) lässt den durch die Beleuchtung golden scheinenden Eiffelturm hervorstechen. Man erkennt im Himmel noch die Strahlen des Warnlichtes an der Spitze, damit der Eiffelturm auch im Dunkeln von Piloten gesehen wird. 

Egal aus welcher Perspektive man dieses kolossale Bauwerk betrachtet, es ist aus allen Blickwinkeln heraus eine architektische Meisterleistung. Daher ist es neben meinem Lieblingsbauwerk in Paris - der Kirche Sacre Coeur - meine meist fotografierte Sehenswürdigkeit, wobei man nicht außer Acht lassen darf, dass Paris noch sehr viel mehr zu bieten hat. Ein Spaziergang an der Seine entlang, ein Stadtbummel durch die kleinen Gassen rund um Mont Matre, Flanieren über den Champs d'Elysee oder auch eine Riesenradfahrt mit atemberaubendem Blick auf die Stadt, um nur einige Ideen für den Paris-Besuch zu liefern.

Betrachtet daher dieses Foto des Monats nicht als DAS Paris, sondern lediglich als ein Puzzleteil im großen Gebilde der französischen Hauptstadt.

Und fahrt auf jeden Fall mal hin! 

Dienstag, 1. Juli 2014

JULI 2014 - das Foto des Monats



Normandie

Das heutige Foto des Monats ist gerade ganz spontan ausgewählt worden von mir. Da überlegt man so, wohin einen die nächste Reise führt, geht die Regionen Frankreichs im Kopf durch und erinnert sich plötzlich an den Urlaub im letzten Jahr, der mich in die Normandie geführt hat.

Prompt klickt man sich durch die Bildergalerie und bleibt an diesem Foto hängen.

Was mir an ihm besonders gefällt? Na, zunächst einmal das Motiv. Ich finde, die Möwe ist ein Sinnbild für Urlaub. Ich verknüpfe es fest mit Meer und mit Meer assoziiere ich immer Urlaub. Von daher erzeugt ein Blick auf dieses Foto bei mir spontan gute Laune. 

Die Möwe lief mir an einem der zahlreichen langen Strände der Normandie über den Weg. Und sie suchte sich den schnellsten Weg aus, quer durch die Pfütze. Das war mein Glück, denn sonst wäre es nie zu der Spiegelung gekommen, die das Foto erst zu dem macht, was es ist! Also danke, liebe Möwe! 

Ich habe ja mittlerweile so einige Fotokalender im Handel und gerade vor einer Woche habe ich die Abrechnung bekommen für das zurückliegende Quartal. Da reist man quer über den Erdball und der Kalender, der sich am besten verkauft ist der aus der Normandie! Zeigt mir einmal mehr, dass man nicht unbedingt weit reisen muss, um einzigartige Landschaften zu sehen und beeindruckende Aufnahmen zu schießen. Manchmal liegt das Schöne geradewegs ums Eck.

Genug geschwärmt von der Normandie, weiter geht es mit der Urlaubsplanung. Und ihr werdet in einigen Monaten sicher eine Aufnahme von dort zu sehen bekommen. Versprochen!

Sonntag, 15. Juni 2014

JUNI 2014 - das Foto des Monats



Volcanoes Nationalpark

Ende Mai hat es mich endlich mal wieder in die weite Welt gezogen. Es ging zum Inselhopping nach Hawaii. Und es war traumhaft schön. Ich könnte es mir durchaus vorstellen, dass noch einige Bilder aus diesem Urlaub es zum Foto des Monats schaffen.

Beginnen möchte ich allerdings mit einem nicht so typischen Foto des Monats. Es sticht nicht durch seine fotografischen Qualitäten heraus, auch nicht durch ein besonders tolles Motiv, viel mehr überzeugt es durch seine Kuriosität.

Ich war im Volcanoes Nationalpark zu Gast, auf Big Island. Die Insel mit der höchsten vulkanischen Aktivität auf der ganzen Welt. Dort steht auch mit dem Kilauea der aktivste Vulkan der Welt. Er dampft auch fleißig vor sich hin und stößt Schwefeldioxid aus. Aber noch mehr fasziniert hat mich einer seiner letzten Lavaströme aus dem Jahr 2003.

Es wurde im Nationalpark die so genannte Chain of Craters Road gebaut. Sie wurde durch ältere Lavaströme aus den 70er und 80er Jahren gebaut und führt vom Rande des Kraters des Kilauea bis hinunter zur Küste, wo die Lava ins Meer geflossen ist und so dazu beigetragen hat, dass die Insel stetig wächst.

Doch dann kam das Jahr 2003 und der Kilauea spuckte mal wieder. Der Lavastrom zog den Berg hinunter und begrub die neu angelegte Straße unter sich. Die Lavamassen kannten keine Gnade. Die von Menschenhand geschaffenen Dinge hatten gegen die Naturgewalt keine Chance. 

Heute endet die Fahrt an diesem Lavastrom. Und dort ist auch das Foto des Monats entstanden. Ein Straßenschild ragt noch mit letzter Kraft aus dem Lavastrom heraus. "Road closed"... wie bezeichnend. 

Wenn man hier steht und die Massen sieht, ist es unbegreiflich. Und wenn man dann noch mit dem Hubschrauber über fließende Lava fliegt und sieht, dass die Gefahr in keinster Weise gebannt ist, dann wird einem doch etwas mulmig.

Und genau deswegen habe ich dieses Bild als Foto des Monats auserkoren. 
Hawaii und vor allem Big Island hat ein Stück meines Herzens erobert und daran will ich euch in Zukunft gerne weiterhin teilhaben lassen.

Samstag, 3. Mai 2014

MAI 2014 - das Foto des Monats



Homburg

Der Mai ist der Frühlingsmonat. Der Winter verlässt uns, alles beginnt zu Blühen, die Farben ändern sich von braun nach grün, die Sonne wird wärmer und es zieht jeden nach draussen.

Der Frühling ist meines Erachtens - neben dem Sommer (ja, ich bin ein Sonnenkind) - die schönste Jahreszeit. Grund genug, dieser Jahreszeit das aktuelle Foto des Monats zu widmen.

In den letzten Wochen war ich viel mit der Kamera unterwegs. Zuerst suchten sich ein paar Blumen den Weg ins Freie, dann kamen die Weidenkätzen, die Kirschblüten, die Rapsfelder. Ingesamt eine tolle Farbenpracht! Und gerade die einzelnen Blüten laden dazu ein, sein Makro auf die Kamera zu setzen und gaaaanz nah dran zu gehen.

Auch bei meinem Foto des Monats habe ich solch einen "nahen" Moment festgehalten. Ich lief am Rande eines Rapsfeldes entlang auf der Suche nach dem AHA-Moment, nach dem perfekten Blickwinkel, um das Farbenspiel zwischen dem gelben Raps, dem grünen Gras und dem blauen Himmel festzuhalten.
Doch auf einmal fängt es an meiner linken Seite an zu brummen. Ich bin nicht mehr alleine. Bienen tummeln sich neben mir, auf der Suche nach süßem Nektar.

Ich beobachte sie eine Weile und wage dann den Versuch, eine der Bienen im Bild festzuhalten. Ich gebe zu, ich habe ein paar Anläufe gebraucht. Aber das Fotomotiv gefiel mir so gut, dass ich es heute ausgewählt habe. Man muss ja auch nicht immer die weite Landschaft fotografieren, oder? 

Mit diesem kleinen Gruß aus der Heimat wünsche ich allen Lesern einen sonnenreichen und farbenfrohen Frühling. Genießt es! 

Samstag, 5. April 2014

APRIL 2014 - das Foto des Monats



Neunkirchen

auf meiner facebook-Seite habe ich vor ein paar Wochen schon mal über das Tutorial zum Thema Wasserfall-Fotografie berichtet. Gleich am Tag darauf habe ich mich auf die Suche nach fließendem Wasser gemacht. Und ich bin fündig geworden.

Der Wassergarten in Neunkirchen ist ein in fünf Becken unterteiltes, kaskadenartiges System von Flachwasserzonen. Es gibt verschiedene Arten von Becken, wobei das Highlight für die Besucher sicherlich der Mosesweg darstellt. Ein Weg durch eine künstliche Schlucht über hölzerne Balken, links und rechts läuft Wasser die Wände herunter. Man muss gut aufpassen, dass man nicht nass wird.

Und genau hier ist mein Foto des Monats entstanden. Ich habe es geschafft, einen Moment abzupassen, in dem kein Besucher um die Ecke gebogen kam. Gar nicht so einfach.
Dann Aufpassen, dass das Stativ samt Kamera nicht ins Wasser fällt und los geht es. 

Das Entscheidende bei der Wasserfall-Fotografie ist die Blendenzahl. Um einen fließenden Eindruck zu erlangen, muss man eine möglichst hohe Blendenzahl wählen. Von daher ist ein Stativ auch dringend von Nöten, denn sonst verwackelt man unter Garantie das Bild. Am besten eignet sich die Dämmerung oder ein bewölkter Himmel für diese Art von Fotos, um zu verhindern, dass die Fotos zu hell werden. Alternativ kann man natürlich auch einen Graufilter benutzen.

Dies kurz und laienhaft zur Wasserfall-Fotografie.

Mir gefällt der Stil des fließenden Wassers wirklich sehr gut und ich werde mit Sicherheit immer mal wieder darauf zurückkommen, wenn ich an einem Fluss oder einem Wasserfall vorbeikomme. Jetzt weiß ich ja, wie es geht. 

 

Sonntag, 2. März 2014

MÄRZ 2014 - das Foto des Monats



Osterinsel

Schon wieder ein Monat vergangen und es ist Zeit für das nächste Foto des Monats. Diesen Monat widme ich dem (subjektiv betrachtet) schönsten Ort der Welt: der Osterinsel! 

Gelegen mitten im Pazifik, ca. 3.500 km vom chilenischen Festland entfernt, ein Eiland 24km lang, 13 km breit und bewohnt von ca. 5.800 Insulanern. Aber was viel wichtiger ist: dicht besiedelt von Steinköpfen, mächtig und erhaben, verstreut über die gesamte Insel.

Schon als Kind war ich fasziniert von diesen Steinköpfen. Ich habe Bildbände durchgeblättert und bin immer wieder an diesen Monumenten der Vergangenheit hängen geblieben. Und diese Faszination hat bis heute nicht nachgelassen. Für mich war immer klar, dass ich eines Tages diese Insel besuchen möchte, um wahrhaftig vor den Steinköpfen zu stehen. 

Und genau vor einem Jahr, im März 2012, war es soweit. Eine lange Reise, quer über den halben Erdball, und ich stand tatsächlich vor ihnen. Live noch beeindruckender und gewaltiger als auf Fotos. Aber nicht nur die Steinköpfe haben die Liebe zu dieser Insel gesteigert, sondern auch das ganze "Drumherum". Die Menschen, die Lebensart, den tollsten Strand, den ich je gesehen habe, der Flughafen, das Essen, die Kultur, alles hat mich verzaubert. Ich hoffe, dass sich die Insel ihren Charme trotz steigender Besucherzahlen bewahren kann. Ich würde es mir sehr wünschen! 

Ich habe natürlich tausende Fotos von diesem Urlaub. Warum habe ich mich für dieses als Foto des Monats entschieden? Weil ich die Bildaufteilung gelungen finde. Der große Steinkopf als Mittelpunkt, gesäumt links und rechts von kleinen Fischerbooten, die im Hintergrund an der Meeresküste ankern. Der grüne Rasen als Kontrast zum blauen Himmel. Beides gibt dem Bild etwas Farbenfrohes. Daher habe ich dieses Foto gewählt. 

Aber es ist weiß Gott nicht ausgeschlossen, dass euch die Steinköpfe in einem späteren Monat/ in einem späteren Jahr hier wieder begegnen. Ich habe nämlich noch viele schöne Aufnahmen in petto.


Freitag, 7. Februar 2014

FEBRUAR 2014 - das Foto des Monats



Jägersburg

Heute widme ich das Foto des Monats dem Jägersburger Weiher. 
Vor etwas mehr als einem Jahr bin ich in die Gegend gezogen und habe schon die erste Zeit meinem alten Wohnort hinterher getrauert. 

Aber mit der Zeit hatte ich Gelegenheit, meine neue Umgebung zu erkunden und so bin ich schnell auf den Jägersburger Weiher aufmerksam geworden. Wunderbare Gegend zum Fahrradfahren, zum Spaziergehen und zum Entspannen. Die Tretboote laden dazu ein, den Weiher auf dem Seeweg zu erkunden. Der Kletterpark ist etwas für Aktive. Das Restaurant und Cafe direkt am Ufer sind perfekt, um einen Kaffee zu genießen, etwas zu essen und dabei das Treiben rund um den Jägersburger Weiher zu beobachten.

Genug geschwärmt von diesem Ort. Mehr zum Foto.
Es ist an einem kalten Wintertag entstanden. Freitag. Der Feierabend war pünktlich eingeläutet und die Sonne hat sich ausnahmsweise einmal blicken lassen. Zu schade, um diese Zeit zu Hause zu verbringen. Also warm eingepackt, Kamera geschnappt und auf geht es auf Fototour. Dank des Winters und der früh untergehenden Sonne hatte ich sehr schnell tolles Licht für meine Fotos. 

Eine Runde um den Weiher gedreht und an der "Spitze" des Weihers hat man diesen atemberaubenden Blick auf den halb zugefrorenen Weiher und den Sonnenuntergang. Die Enten kamen - wie bestellt - auch gerade angeschwommen. Perfekt fürs Fotomotiv! 

Und so ging mit dieser Aufnahme die Woche zu Ende und das Wochenende konnte gebührend begrüßt werden. 

Bestimmt werden in Zukunft noch einige Fotos des Monats aus meiner neuer Heimat folgen. Denn solch eine Fototour möchte ich jetzt viel öfter unternehmen. Immer auf der Suche nach dem besonderen Moment.