Samstag, 31. Dezember 2016

DEZEMBER 2016 - das Foto des Monats



New York

Mein heutiger Post zum Thema Foto des Monats fällt auf das Monatsende. Im Dezember ist dies ein besonderer Tag: Silvester, der letzte Tag im Jahr! 

Was liegt da näher, als ein Foto des Monats zu nehmen, das genau an solch einem Tag entstanden ist. Meine Aufnahme stammt vom Jahreswechsel 2013/2014. Ich war damals mit meiner besten Freundin in New York, um ein besonderes Silvester zu erleben.

Diese Rechnung ging vollkommen auf. Ein paar Tage in New York sind immer toll und würde ich nie ablehnen, aber gerade rund um Weihnachten/Silvester herrscht in dieser Stadt ein ganz besonderes Flair, das sich einzufangen lohnt, wenn man schon mal die Gelegenheit dazu hat. Wir haben kurz vor dem Jahreswechsel ein Schiff bestiegen und ankerten Punkt 0:00 Uhr vor der Freiheitsstatue, um den besten Blick auf das große Feuerwerk zu erhaschen. Mit einem Gläschen Champagner in der Hand ein durchaus reizvoller Ausblick.

Mit Sicherheit ist es nicht das hochwertigste Foto meiner Blogreihe, auch nicht das künstlerisch wertvollste, aber trotzdem ist es ein ganz besonderes Foto, das sich seinen Platz hier in der Reihe verdient hat. Wer weiß, wann sich mir solch ein Anblick nochmals bietet.

In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Lesern einen guten Rutsch ins Neue Jahr, viel Glück und Gesundheit.

Mittwoch, 30. November 2016

NOVEMBER 2016 - das Foto des Monats



Island

Es wird mal wieder Zeit für ein neues Foto des Monats. Es führt uns dieses Mal nochmals nach Island. Diesmal geht es auf die Halbinsel Snaefellsnes im Westen der Insel.

Wir sind unterwegs zu dem namensgebenden Vulkan und kommen vorbei an vielen verschiedenen Landschaftsformen, von Geröllwüste, Lavafeldern, über Wiesen und Felder. Es ist unheimlich vielfältig und farbenprächtig.

Von der Hauptstraße starten wir immer mal wieder Abstecher auf die Stichstraßen Richtung Meer. Eine dieser Stichstraßen führt uns nach Budir, ein verlassener "Ort", der laut Reiseführer spirituelle Ruhe austrahlt. 

Der "Ort" besteht lediglich aus einer kleiner Kirche und einem noch kleineren Friedhof. Von dort aus winden sich mehrere Wege über die Dünen zum Meer. Hier lebt niemand mehr. Und wohl genau daher kommt diese Ruhe, die der Ort austrahlt. 

Aber nicht nur deshalb habe ich dieses Foto ausgewählt. Ich finde, das Bild wirkt auch durch seine Farben. Der blaue Himmel, das saftige Grün der Wiesen und als Eyecatcher die Kirche von Budir in ihren dunklen Tönen. Dieses Foto gehört zu einem meiner Lieblingsfotos aus diesem Urlaub und ich hoffe, es gefällt euch genauso gut wie mir.

Donnerstag, 20. Oktober 2016

OKTOBER 2016 - das Foto des Monats



Chincoteague

Wir waren zu Gast auf der Halbinsel Chincoteague im Osten der USA. Dieses Landstück zeichnet sich vor allem durch sein riesiges Naturschutzgebiet aus mit zahlreichen seltenen Tieren und wilden Ponys. Aber auch einen riesigen Sandstrand nennt Chincoteague sein Eigen.

Und natürlich waren wir das ein oder andere Mal dort zu Gast und haben das tolle Wetter genossen, uns am Strand entspannt und ein kühles Bad im Atlantik genossen. 

Und dann, eines Abends, färbte sich der Himmel langsam rötlich. Ein herrlicher Sonnenuntergang wartete auf uns. Und auch wenn die Sonne nicht über dem Meer unterging, war es ein Farbspektakel par excellence. Die ganze Zeit des Sonnenunterganges hatten wir nur Augen für die Sonne und wie sie langsam den Tag ausklingen lässt. Und als sie untergegangen war, drehten wir uns nochmals zum Strand um.

Und siehe da: auch hier zeigte sich noch eine wahre Farbenpracht am Himmel, obwohl die Sonne schon untergegangen war. Das typische "Baywatch-Häuschen" war ein dankbarer Vordergrund an einem mittlerweile menschenleeren Strand. 

Ich finde, dieses Bild drückt ein rot-orangenes Idyll aus. Und daher habe ich es als Foto des Monats ausgewählt.

Sonntag, 9. Oktober 2016

SEPTEMBER 2016 - das Foto des Monats



Island

Wir haben ein Angebot von icelandair genutzt und haben auf dem Weg in die USA einen Stopover in Reykjavic eingelegt. Kleine Ferienwohnung und ein Auto angemietet und schon ging es auf Erkundungstour durch den Westen von Island.

Und was soll ich sagen. Die Insel hat mich von ihrer Schönheit her absolut begeistert, das Wetter hat gepasst und es wurden sogar bereits Anfang September Polarlichter gesichtet.

Das wäre natürlich die absolute Krönung, wenn wir während unseres Kurzaufenthalts Polarlichter sehen. 

Gleich am ersten Abend, eine sternenklare Nacht, versuchen wir unser Glück. Wir wussten aber weder, wo wir hinfahren sollten, noch, wie man das Phänomen am Himmel wirklich erkennt. Das Einzige, was wir sahen war tiefe schwarze Dunkelheit im Osten und Dämmerung im Westen. Das wars. Hmmm... wäre ja auch zu schön gewesen, wenn wir gleich am ersten Abend mit Polarlichtern gesegnet worden wären. Die darauf folgende Nacht ist leider bewölkt, aber am dritten Abend haben wir wieder die Chance.
Diesmal machen wir uns nicht auf den Weg nach Norden, sondern nach Osten. Wir suchen uns ein dunkles Fleckchen ohne Laternen, Autoscheinwerfern oder Straßenbeleuchtung. Uns umgibt nur die Dunkelheit. 
Extra haben wir uns im Vorfeld noch im Internet belesen. Man soll auf graue Schleier am Himmel achten. Gesagt, getan. Wir starren aus den Autofenstern. Und dann, plötzlich, sehen wir graue Schleier. Wir springen aus dem Auto und schauen in den Himmel. Und da sind sie: die Polarlichter im grünen Farbenspiel, ständig in Bewegung, wie abstrakte Nebelschwaden. Sie verschwinden an der einen Stelle und tauchen in immer wieder neuen Formationen an anderer Stelle wieder auf.

Kein Foto kann ausdrücken, welch erhabener Moment das ist. Andächtig lassen wir unseren Blick schweifen, trauen kaum zu sprechen, um den Zauber nicht zu zerstören. Es ist wirklich ein wahnsinnig schöner Anblick und wir können von Glück sagen, dass wir an diesem Schauspiel teilhaben durften. 

Da mich Island so fasziniert hat, gehe ich stark davon aus, dass uns in nächster Zeit noch mehr Fotos des Monats auf diese Insel entführen werden. Aber jetzt erfreuen wir uns erstmal an dieser gelungenen Aufnahme!

Dienstag, 2. August 2016

AUGUST 2016 - das Foto des Monats



Guadeloupe

Den August widme ich den Palmen. Palmen sind für mich unwiderbringlich mit Urlaub verbunden. Da, wo Palmen sind, wartet das Meer, der Strand, die Sonne... der Urlaub, die Erholung! 

Natürlich kann man auch wunderbar Urlaub in den Bergen machen oder am See oder im Inland. Es muss nicht immer das Meer sein. Aber trotzdem ist für mich die Palme der Inbegriff von Urlaub.

Auf Guadeloupe haben wir einen Strand entdeckt, der fast mehr Palmen als Sand besaß. Ich war im Paradies. So viele tolle Schattenspender und vor allem auch sehr dankbare Fotomotive. Ob gerade Palmen, schiefe Palmen, hohe oder niedrige Palmen, alle sind einzigartig und alle sind es wert, sie zu fotografieren. Zumindest in meinen Augen.

Als ich meine bisher geposteten Fotos des Monats so betrachtet habe, ist mir aufgefallen, dass die Palmen bisher etwas zu kurz gekommen sind. Aber ich setze ja auf Abwechslung. Da kann ich mich ja nicht nur auf ein Fotomotiv einschießen. 

Also, August ist noch Sommer. Mal sehen, für welches Motiv ich mich im September entscheide...

JULI 2016 - das Foto des Monats



USA

Für das heutige Foto des Monats habe ich etwas tiefer in meine Fotokiste schauen müssen. Das Foto ist im Jahr 2012 entstanden, bei meiner Reise durch den Westen der USA.

Warum also gerade jetzt dieses Foto? Weil unser nächster Urlaub vor der Tür steht. Und dieses Jahr geht es mal wieder in die USA. Es geht zwar nicht in den Westen, sondern diesmal quer durch den Osten, aber trotzdem denke ich, wenn ich an die USA denke, oft an die Reise im Jahr 2012 zurück.

Der Westen der USA ist wirklich einzigartig. So viele Nationalparks, so viele Canyons, so viel Einsamkeit, so viel Weit und sooo viel Natur. Einfach wunderschön. Einfach vielfältig. Einfach atemberaubend. 

Das Foto des Monats zeigt das Monument Valley. Nicht der klassische Blick mit der geraden Straße im Vordergrund, den man aus dem Film "Forrest Gump" kennt, sondern ein Blick von der Seite, in der Abendsonne. So schimmern die Berge in einem besonders kräftigen Rot. 

Ich bin gespannt, welche Highlights uns im Osten dieses Landes erwarten. Aber ich bin mir sicher, das ein oder andere Foto von dieser Reise wird auf dieser Seite erscheinen.

Montag, 27. Juni 2016

JUNI 2016 - das Foto des Monats



Guadeloupe

Unser Guadeloupe-Urlaub ist zwar schon ein Jahr her, aber trotzdem denke ich noch immer gerne zurück. Eine Kollegin hat vor, die Insel Ende des Jahres zu besuchen und hat mich nach Insider-Tipps gefragt.

Grund genug, mal wieder die Fotodateien zu durchforsten, um sich besser zurückerinnern zu können. Und was fällt mir in die Hände? Ein Foto von einem Gefängnis. Es ist allerdings schon einige Zeit nicht mehr in Betrieb. Was ist das Kuriose an diesem Gefängnis? Die Natur holt es sich langsam aber sicher zurück. Ein großer Banyan-Tree kämpft sich mit seinem Wurzelwerk durch die Gemäuer und nimmt Besitz von Durchgängen, Wänden und Fenster. Ein bizarres Bild. 

Es ist doch erstaunlich, wie sich die Natur alles, aber auch wirklich alles nach und nach zurückholt, was der Mensch geschaffen hat.  

Dieser Ort steht in keinem Reiseführer, auch Ausschilderungen gibt es hierzu nicht. Wir haben lediglich die grobe Richtung gewusst und uns durchgefragt. Und dieser Aufwand hat sich auf alle Fälle gelohnt. Und ehrlich gesagt bin ich froh, dass hier kein Massentourismus herrscht. Wie schnell wäre der Effekt dahin, wenn überall Menschen wäre, gepflasterte Wege, Müll... 

Von daher poste ich hier zwar das Foto des Monats, um eure Neugier zu wecken, allerdings verrate ich nicht den Ort, an dem ihr dieses Fotomotiv findet.